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Den Ruhm Dresdens als Kunststadt hat die Elbmetropole auch durch seine weltweit einmalige Gemäldegalerie „Alte Meister erlangt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist diese im „Neuen Museum“ und die Ausstellung Alte Meister in der Sempergalerie, der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden beheimatet. Der Zwinger und die Semperoper sowie das Schloss geben dieser herausragenden Ausstellung in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden einen würdigen Rahmen.

In der Ausstellung werden ca. 780 Bilder aus dem Schatz der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gezeigt. Neben Werken von holländischen und flämischen Malern sind in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden auch Arbeiten von bedeutenden deutschen Malern ausgestellt.


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Die Sammlung der Gemälde in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden wurde von Kurfürst August I., geb. 31. Juli 1526 in Freiberg; gest. 11. Februar 1586 in Dresden, schon im Jahr 1560 begründet. Er war ein aus dem Haus der albertinischen Wettiner stammender Fürstensohn. August I. wurde nach dem Tod seines Bruders Moritz 1553, Kurfürst von Sachsen. Sein vollständiger Titel lautet „Augustus Herzog von Sachsen / des Heiligen Römischen Reichs Erzmarschalk und Churfürst / Landgraff in Döringen / Marggraff zu Meissen / und Burggraff zu Magdeburg“ ( August Herzog von Sachsen / der Erzmarschall und Kurfürst des römisch-deutschen Kaisers, Landgraf von Thüringen, Markgraf von Meißen / Burggraf von Magdeburg ).

Trotz mancher wichtiger Gemäldeerwerbungen im 17. Jahrhundert setzte erst unter August dem Starken eine jeden bisherigen Rahmen sprengende Vermehrung der Bestände und die Abspaltung und Einrichtung von Spezialsammlungen ein, die schließlich auch zur Gründung der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden führte.

Das Museumsgebäude wurde von Gottfried Semper, geb. 29. 11.1803 in Hamburg; gest. 15. 05.1879 in Rom, dem bedeutenden deutschen Architekt und Kunsttheoretiker, Mitte des 19. Jahrhunderts zum Zweck der Gemäldeausstellung, in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden, konzipiert und gebaut.


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Nach dem 2. Weltkrieg wurden viele Bilder durch die „Rote Armee“ als Kriegsbeute in die damalige UdSSR gebracht. Beim Einmarsch der sowjetischen Truppen in Dresden bekamen Spezialisten einer “Trophäenkommission“ genannten militärischen Abteilung den Auftrag die Werke der Dresdner Sammlung aus der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden zu sichern und zu entscheiden, welche Bilder der Gemäldegalerie Alte Meister in Deutschland verbleiben durften und welche Kunstschätze in die UdSSR abtransportiert werden sollten. Ein Teil dieser Bilder ist bis heute noch immer nicht in die Gemäldegalerie Alte Meister Dresden zurückgekehrt.

Bekannte Bilder aus der Gemäldegalerie Alte Meister sind unter anderem das „Schokoladenmädchen“ oder die „Sixtinische Madonna“.

In der Nähe der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden finden Sie auch:
Mathematisch-Physikalische Salon im Zwinger Dresden
– Porzellansammlung im Zwinger Dresden
Galerie Neue Meister im Albertinum Dresden

Das könnte Sie neben der der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden auch interessieren:
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Kügelgenhaus Dresden – Museum der Dresdner Romantik
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