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Burg Stolpen liegt ca.25 km östlich von der Landeshauptstadt Dresden im Landkreis Sächsische Schweiz. Die große mittelalterliche Burganlage bietet einen Ausflug durch die Jahrhunderte. Die Burg Stolpen war Nebenresidenz sächsischer Kurfürsten und meißnischer Bischöfe. Schon um 1100 wurde über diese Befestigung berichtet, da wichtige Handelswege an der Burg Stolpen entlangführten, so auch Teile der alte Salzstraße von Halle nach Böhmen. Silber, Salz, Bernstein, Seide und Gewürze wurden über große Strecken schon in frühester Zeit transportiert. Die Burg Stolpen steht auf einem Basaltberg im ehemaligen Grenzgebiet der Markgrafschaft Meißen zu Böhmen und slawischen Landen. Von diesem Basalt abgeleitet entstand der Name Stolpen, was im slawischen soviel wie Säulenort bedeutet. Über das Amt Stolpen regierten in 340 Jahren 24 Meißner Bischöfe.


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Einen Ausflug durch die Jahrhunderte erwartet den Besucher in der ausgedehnten mittelalterlichen Burganlage, die mit dem Naturdenkmal und „Nationalen Geotop“ Stolpener Basalt eine Einheit bildet. Weithin sichtbar erhebt sich die Burg Stolpen mit ihren markanten Türmen über das Land. Untrennbar verbunden ist die Burg Stolpen mit dem tragischen Schicksal der Gräfin Cosel, der berühmtesten Mätresse des Kurfürsten und Königs Augusts des Starken. Der ausgedehnte Burgrundgang mit dunklen Verliesen, verschlungenen Kellergängen, Folterkammer und Hungerloch lässt den mittelalterlichen Charakter einer Burganlage auf besondere Art erlebbar werden. Das Burgmuseum und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm machen die Burg Stolpen zu einem lebendigen Ort sächsischer Geschichte und Kultur. Es finden regelmäßig Burgfeste, Konzerte und andere Veranstaltungen in dem Gemäuer statt.


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1559 übernahm Kurfürst August die Burg und baute diese zum Schloss aus. Am südlichen Burgberg der Burg Stolpen entstand ein Tier- und Baumgarten. Auf Burg Stolpen wurde auch der tiefste natursteinbelassene Basaltbrunnen der Erde mit 152 m Tiefe gehauen. Dieser wurde mehrmals zugeschüttet und wieder ausgeschachtet. Die Mätresse August des Starken, Gräfin Constantia von Cosel geb. von Brockdorff (geb. 17. Oktober 1680 auf Gut Depenau; gest. 31. März 1765 in Stolpen), wurde auf der Burg Stolpen gefangen gehalten. 1716 wurde sie in die Burg gebracht und blieb bis zu ihrem Tod dort. Sie versuchte mehrmals zu fliehen, wurde aber immer wieder gefasst und zurückgebracht. Zwanzig Jahre lebte sie im Johannisturm der Burg Stolpen, welcher deshalb im Volksmund Coselturm genannt wird. 49 Jahre verbrachte die Gefangene auf Burg Stolpen. Ihre Grabstätte befindet sich in der Burgkapelle. Heute kann man als Tourist die Burg Stolpen besichtigen und viele Zeitzeugnisse der Vergangenheit sehen.
 

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