VO_Albertinum_950px

Albertinum Dresden, eine Sehenswürdigkeit an der Brühlschen Terasse. Wohl kaum ein Gebäude in Dresden hat so eine wechselvolle Vergangenheit und hat den verschiedensten Zwecken gedient wie das ehemalige Zeughaus, das jetzige Albertinum Dresden.


TIPPs Fototour Sehenswürdigkeiten Dresden noch besser entdecken! Neu mit einer Fototour in Dresden- hier buchen!

5


Im Jahr 1530 ging das alte Zeughaus am Schloss in Flammen auf. Daraufhin plante Kurfürst Albrecht den Bau eines neuen Zeughauses. 1559 wurde dann der Grundstein dafür gelegt. Vollendet wurde der Bau aber erst 1563. Dieses Zeughaus war bis zum siebenjährigen Krieg das größte Arsenal Europas. Es enthielt 1500 Geschütze und Waffen für 100000 Soldaten, Kesselpauken und Fahnen. Auch die Trophäen die das kursächsische Haus seinen Feinden abgerungen hatte wurden hier aufbewahrt. Mit der Zeit wurde das anders, die Kriegsvorräte verschwanden aus dem alten Heim, welches ihnen Jahrhunderte als Aufbewahrungsort gedient hatte. Das Zeughaus mit seiner alten Sonnenuhr diente nun friedlichen Zwecken. Es wurde als Speicher genutzt und einige Droschkenbesitzer hatten ihr Domizil aufgeschlagen. Auch der Handel mit sauren Gurken bekam an dieser Stelle seinen Aufschwung.

In den Jahren um 1870 wurden die Waffen in die neuen Militärgebäude der Albertstadt ausgelagert und das Zeughaus wurde frei. Es begann der Umbau nach den Entwürfen von Oberlandbaurat Canzler. Im 1. Obergeschoss wurde das Hauptstaatsarchiv und die Antikensammlung eingerichtet.


TIPPs Fototour Jetzt hier klicken !
Sehenswürdigkeiten Dresden aus fotografisch interessanter Perspektive kennen lernen.


Nachdem das ehemalige Dresdner Zeughaus an der Brühlschen Terrasse zwischen 1884 und 1889 in ein Archivgebäude und Museum (Albertinum) umgebaut wurde, zog die bislang im Japanischen Palais ansässige Skulpturensammlung ein.

Bei der Bombardierung der Stadt 1945 wurde das Albertinum stark beschädigt. Erst 1959 wurde der Museumsbetrieb im Albertinum wieder aufgenommen. Das Albertinum nahm Teile der Porzellansammlung, des Kupferstich-Kabinetts, des Münzkabinetts, des Grünen Gewölbes, des Historischen Museums und 1965 auch die Gemäldegalerie Neue Meister auf.

Beim Elbehochwasser 2002 wurden auch die Keller des Albertinums geflutet, die Kunstschätze konnten allerdings vorher gerettet werden.

Die Wiedereröffnung im Juni 2010 feierte das Albertinum als Museum der Moderne. Die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung kehrten in das Gebäude zurück und konzentrieren ihre Ausstellung auf die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwart.

In unmittelbarer Nähe finden Sie auch:
Festung Dresden
Kunsthalle im Lipsiusbau
Galerie Neue Meister Dresden
Das könnte Sie auch interessieren:
Dresdner Residenzschloss
DDR Museum Wernitzgrün
Asisi Panometer Dresden


Die Kommentarfunktion wurde abgeschaltet.

Fragen zur Fototour?
Schreib uns!

Name (Pflichtfeld)

E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff

Nachricht

captcha

Dresden Fotokurs